Gepostet von SirLinkalot am Sep 17, 2011 in Social Media

Was bedeutet eigentlich Social Media?

Das Internet hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Es ist persönlicher geworden. Zahlreiche soziale Netzwerke und Anbieter von Blog-Systemen haben bei den Nutzern den Wunsch geweckt, ihre Gedanken, Hobbys und Interessen mit möglichst vielen anderen ‘Freunden’ zu teilen. Web 2.0 bedeutet Social Media und anders herum – aber was ist das eigentlich genau?

Wie werden soziale Medien definiert?

Die Veränderung der Medienlandschaft, seit Anfang des neuen Jahrtausends, bedeutet auch eine tief-greifende Veränderung im persönlichen Umgang mit dem Internet. Mehr denn je ist Medienkompetenz gefragt, die im Umgang mit den persönlichen Daten gelernt werden muss. Grundsätzlich bedeutet der Begriff Social Media erst einmal, dass Plattformen und Webdienste für den Austausch von Eindrücken, Meinungen und Erfahrungen genutzt werden. Texte, Audio- und Video-Inhalte sowie Bilder werden hierbei zur Kommunikation mit anderen verwendet. Die Plattformen sehen dabei ziemlich unterschiedlich aus – vom Blog über den Podcast, bis hin zu Kurznachrichten-Diensten – für jedes Bedürfnis gibt es die passende Form. Soziale Medien sind also alle Formate, die einen gegenseitigen Austausch ermöglichen.

Das Besondere an Social Media

Es gibt verschiedene Punkte die soziale Medien so praktisch und aktuell machen. So lassen sich Einträge jederzeit schnell und unkompliziert löschen oder ändern, je nachdem, wie der momentane Wissensstand sich geändert hat. Soziale Medien sind immer interaktiv. Der Austausch erfolgt auf der gleichen Plattform, als direkte Reaktion. So können die aktuellen Trends – oder der Erfolg z.B. einer Statusmeldung – in Echtzeit gemessen werden. Dadurch wird es möglich besonders wichtige, neue Meldungen aus der Masse der belanglosen Meldungen heraus zu filtern. Gerade die Beispiele Krawalle in England oder der Bürgerkrieg in Libyen haben dies eindrucksvoll demonstriert. Soziale Medien sind nicht auf ein bestimmtes Medium beschränkt, Text kann neben Video-Inhalten – zum Meinungsaustausch – kommentiert und beurteilt werden. Inhalte werden sofort, direkt und uneingeschränkt bereitgestellt. Es gibt keine übergeordnete Instanz, die Inhalte auswählt oder sortiert, so wie früher, bei klassischen Medienhäusern, der Herausgeber über die Inhalte seiner Zeitung bestimmte. Die Inhalte von sozialen Medien können leicht weiter gegeben werden. Sie können verlinkt oder automatisch in andere Plattformen eingebunden werden. Ein Blog-Artikel kann so z.B. eine große Reichweite erhalten, wenn andere ihn auf dem eigenen Blog verlinken, und dieses Blog dann wieder verlinkt wird, und so fort.

Fazit: Die Welt ist eine Bühne, und wir sind ihre Schauspieler

Social Media ist vergleichbar mit einer Bühne. Man hat jederzeit die Möglichkeit, still im Zuschauerraum sitzen zu bleiben, und sich alles nur anzuschauen. Man kann sich aber auch erheben und auf die Bühne treten, um selbst aktiv in die Handlung einzugreifen. Wichtig dabei ist vor allem, wie wir uns präsentieren, und welches Kostüm wir dabei tragen möchten. Sie haben immer die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie viel von ihrer Meinung Sie mitteilen möchten, oder wann Sie lieber schweigen möchten. Der wichtigste Wandel, der durch Social Media eingetreten ist, ist jedoch: Sie haben immer und überall die Möglichkeit dazu. Niemand kann ihre Meinung beschneiden oder verstecken. Und niemand kann Sie Ihnen verbieten. Jedoch sollte dabei nicht vergessen werden, dass Social Media sehr schnelllebig ist. Was heute aktuell ist, ist es schon morgen längst nicht mehr – vielleicht auch Ihre Meinung nicht.

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